Tipps zur Grundsteuer: Bauen ohne teure Steuern
Bei der Grundsteuer ist es wie bei vielen Steuerangelegenheiten oft nötig, sich akkurat beraten zu lassen. Vor dem Bau eines Eigenheims sollte man sich deshalb zuvor möglichst kompetente Hilfe suchen.
Die Grundsteuer gehört zu den Realsteuern und fließt den Gemeinden zu. Sie wird auf für Wohnzwecke oder für landschaftliche Zwecke genutzte Flächen erhoben, es wird deshalb zwischen einer Grundsteuer A und Grundsteuer B unterschieden. Bei der Grundsteuer B für Wohnangelegenheiten sind weitere Größen relevant: Hierzu zählt der Einheitswert. Dieser wird vom Finanzamt in einem sogenannten Einheitswertbescheid mitgeteilt. Grundlegend für diesen Wert sind die Quadratmeteranzahl, das Baujahr und die Bauart sowie die finanzielle Regelung. Des Weiteren ist auch eine Steuermesszahl von Bedeutung. Sie wird in Promille gemessen und nimmt unterschiedliche Werte an je nach Immobilie. Unterschiede gibt es hier besonders zwischen Ein- und Zweifamilienhäusern. Zuletzt ist der Grundsteuerhebesatz wichtig, denn dieser richtet sich auch nach der Grundsteuermesszahl. Da er von den Gemeinden festgelegt wird, können sich hier erhebliche Kostenunterschiede ergeben.
Die Grundsteuer wird für vermietete Gebäude anders erhoben als für Eigenheimbesitzer. In Mietverträgen ist oft festgelegt, dass eine anteilige Grundsteuer in die Bruttojahresmiete einbezogen ist und deshalb mit den Nebenkosten abgerechnet wird. Auch für vermietete Wohnungen ist hier für den Vermieter insbesondere der Hebesatz der Gemeinden von Bedeutung. Mieter können die Rechnungen für die Grundsteuer zur Einsicht anfordern.
Informationen zu Grundsteuerberechnungen können heutzutage auch online eingeholt werden. Eine Rechtsberatung können diese Infoportale allerdings kaum ersetzen, da bei den meisten Immobilien Sonderzulagen beispielsweise für die Wohnlage fällig werden und damit oft Standardregelungen nicht mehr gelten. Tipps zur Grundsteuer holt man sich deshalb am günstigsten vor dem Kauf einer Immobilie von einem kompetenten Sachberater ein. Die Grundsteuer wird im Gegensatz zur Grunderwerbssteuer laufend fällig, eine Beratung ist deshalb dringend nötig, um seine laufenden Kosten auf ein Minimum zu reduzieren. Hilfe bieten auch Immobiliengesellschaften.