Warum Honig für Babys sehr gefährlich sein kann
Honig ist zwar als ein süßes Lebensmittel bekannt, doch nicht alle Mütter wissen, dass davon eine Gefahr für Babys ausgehen kann. Tatsächlich können in seltenen Fällen Lähmungserscheinungen die Folge sein.
Es existiert bei der Ernährung von Babys der leider immer wieder gegebene Ratschlag, dass zum Beispiel Tees auf sinnvolle Art und Weise mit Honig gesüßt werden könnten. Tatsächlich ist es aber so, dass Honig zu jenen Lebensmitteln gehört, die man Babys nicht verabreichen sollte. So kann der natürliche Bienenhonig sich in vielerlei Hinsicht negativ auf die Gesundheit des Babys auswirken.
Bei der Herstellung von Honig können leicht Bakterien in die Substanz gelangen, von denen für Erwachsene zwar keine Gefahr ausgeht, mit denen der Organismus eines Babys aber noch nicht umgehen kann. Zu diesen Bakterien gehört Clostridium Botulinum, dessen Vorhandensein sich beim Baby durch Verstopfungen bemerkbar macht. Der Erreger vermehrt sich im Darm mit hoher Geschwindigkeit und entlässt sein Gift in die Blutbahnen. Die Vergiftung kann so weit reichen, dass es zu Lähmungserscheinungen kommt, bis hin zur Atemlähmung. Dieses Phänomen tritt allerdings extrem selten auf, wenn überhaupt nur während des ersten Lebensjahres und vor allem während der ersten sechs Monate. Um mögliche Komplikationen während dieser Zeit auszuschließen, sollte Honig für Babys nicht mehr auf dem Speiseplan stehen.
Der Honig sollte bei kleinen Kindern auch deshalb nicht in Getränke oder das Essen gemischt werden, weil es schädlich sein kann für die Zahnentwicklung. Außerdem kann eine Gewöhnung an den Geschmack stattfinden und die Kinder zu einem verstärkten Verzehr von Süßigkeiten verleiten.